Ein fast 70 jähriges Versprechen der Stadt Osnabrück

an Ihre Bürger ist noch immer nicht erfüllt worden!

Seit Jahrzehnten wurde Osnabrücks Bürgern am Natruper Holz, Sedanstraße, Mozart- Gluck- und Händelstraße gebetsmühlenartig die Umgehungsstraße West als eine Entlastung der Verkehrsituation versprochen. Viele Hausbesitzer, die diesem Verprechen glaubten und ihre Häuser in diesen verkehrsreichen Gebieten gebaut haben, warten seit Jahrzehnten auf die Erfüllung des gegebenen Versprechens - ebenso wie die jungen Familien, die nach Abzug der Briten in die angrenzenden Literaten- und Wissenschaftshöfe eingezogen sind und deren Kinder trotz Tempo-30-Zone aufgrund der Verkehrsbelastung kaum die Straße überqueren können.

Ein fast 70 jähriges Versprechen der Stadt Osnabrück
Die jahrzehnte lange Vorgeschichte der

Die jahrzehnte lange Vorgeschichte der

......der jetzigen Entlastungsstraße West

Seit 1948 ist jeder Osnabrücker Verkehrsplan mit der angedachten Umgehungsstraße West versehen worden. Die Entlastung der Wohngebiete im westlichen Teil Osnabrücks sollte durch eine Umgehungsstraße West als Verbindung der Natruper- und Rheinerlandstraße erfolgen (s. Generalverkehrsplan Prof. Schlums 1955).

Umgehung West als Westtunnel

1979 legte die Verwaltung verschiedene Varianten zur Realisierung vor, 1992 und 2000 erfolgte die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Osnabrück inklusive der Trasse Westumgehung.
2002 präsentierte das Bauunternehmen Echterhoff das Konzept Westtunnel, welches sich in der Realisierung im Vergleich zum städtischen durch einen privaten Träger als deutlich günstiger erwies.
2003 wurden in der Machbarkeitsstudie "Westtunnel" voraussichtliche Baukosten von 56 Millionen Euro errechnet, ein Finanzierungsgutachten der Stadt trug den knappen Finanzmitteln Osnabrücks Rechnung und empfahl, die Realisierung zunächst auf "Eis" zu legen.

Britenabzug, Konversion

2008 verlassen die Briten Osnabrück, die ehemaligen Kasernengelände sollen neuen Nutzungen zugeführt werden, die angrenzenden Wohnungen werden verkauft. Wie in den siebziger Jahren beim Verkauf von Grundstücken im Bereich der geplanten Westumgehung werden auch diesmal die neuen Besitzer der sog. Wissenschaftshöfe auf den Bau der Entlastungsstraße West
hingewiesen.



Konversion - Abzug der Britischen Streitkräfte aus Osnabrück

Masterplan Mobilität, Bürgerbeteiligung

2009 lehnen die FDP, die Grünen sowie aus wahltaktischen Erwägungen auch die SPD eine Vorschußfinanzierung für eine Vorplanung der Entlastungsstraße West ab, obwohl der "Masterplan Mobilität" und externe Experten dringend die Realisierung dieser Straße empfehlen.
Die Planungen des zukünftigen Wissenschaftsparks an der Sedanstraße tragen dieser Empfehlung Rechnnung. Auch in der mit Bürgerbeteiligung gebildeten Planungsgruppe "Konversion" sprechen sich 2010 die Experten und viele Bürger dringend für eine Entlastungsstraße aus, welche hier als Uferstraße bezeichnet wird.


So leben die Kasernen wieder auf (NOZ 28.8.2010)

Verlauf der Entlastungsstrasse West

es sind nur noch wenige Meter

Die jetzt als Entlastungsstraße West benannte Straße soll jetzt nur noch einspurig in jede Richtung den Verkehr des Stadtteiles entlasten. Die Trasse nimmt die bereits bestehende Bustrasse des Klinikums Osnabrücks auf, somit verkürzt sich die neu zu bauende Entlastungsstraße auf wenige hundert Meter, die Erstellungskosten werden sich so deutlich günstiger darstellen. Ebenso wird in der neuen Führung berücksichtigt, daß es nicht zu einer Durchschneidung des Naturerholungsgebietes am Natuper Holz kommt.

Verlauf der Entlastungsstrasse West

Wie wird die Entlastungsstraße aussehen ?

Wie wird die Entlastungsstraße aussehen ?

Entlastungsstraße West - Bürgerbefragung- Masterplan Mobilität

Die Präsentation der Stadt Osnabrück visualisiert das Aussehen der Entlastungsstraße. Sie zeigt den neuen, umweltverträglichen Verlauf. Statt einer vierspurigen Umgehung ist eine einspurige, mit Kreiseln und Fahrradwegen versehende Entlastungsstraße geplant, welche nicht durch ein Naturschutzgebiet verlaufen wird.

Präsentation der Stadt Osnabrück über die Entlastungsstraße

Kosten ? Gutachten ? Schallschutz

hier einsehbar...

Eine detaillierte Kostenschätzung und die Ergebnisse der Gutachten zur schalltechnischen Untersuchung, zur Verkehrsuntersuchung An der Blankenburg sowie der Umweltfachbeitrag zur Vorplanung der Entlastungstraße West/Westumgehung sind hier einsehbar.

Das Ratsinformationssystem....

Kosten ? Gutachten ? Schallschutz
Überflug über die Entlastungsstrasse West

Überflug über die Entlastungsstrasse West

Die Stadt wirbt für die Bürgerbefragung! Unsere Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger: Informieren Sie sich unabhängig und nehmen Sie an der Bürgerbefragung teil!

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Was es zu verhindern gilt....

Neue Villen am Westerberg oder Entlastung für die Stadt?

Sollte die Straße nicht realisiert werden, wird das "Heger Holz" nach Ansicht der Grünen Bauland: Erheblich mehr Flächen werden versiegelt, die Kleingärten verschwinden völlig...kommen dazu noch die 15% Verkehrssteigerung der Nordspange (die bereits mit den Stimmen der Grünen beschlossene Sache und nicht Gegenstand der Bürgerbefragung ist), bedeutet dies noch mehr Verkehr für die "heimlichen Westumgehungen" , noch mehr Emissionen in 3 bis 4 Meter Abstand.

Bündnis 90/Die Grünen Ratsfraktion Osnabrück
2. April
Neue Bauflächen am Westerberg zur Finanzierung heranziehen

Für Furore hat der Fraktionsvorsitzende der Osnabrücker Grünen, Michael Hagedorn, in der von den Grünen beantragten aktuellen Stunde zum Thema "Auswirkungen der Finanzierung der Belastungsstraße West / Westumgehung" am Di., 01.04.2014, im Osnabrücker Rat gesorgt.

Unter Hinweis auf die seinerzeitigen Planungen zum Bau der Westumgehung durch einen Tunnel erklärte Hagedorn, dass die jetzt geplante Belastungsstraße West / Westumgehung der Stadt ein Finanzvolumen von 25 Millionen Euro entziehen würde. Zu den Investitionskosten von 10 Millionen Euro komme der Wert der Grundstücke hinzu, die der Straße geopfert werden müssten und damit als Bauland nicht mehr zur Verfügung stünden. Angesichts der enormen Investitionsrückstände dürfe die Stadt kein Geld in den Bau einer Straße verschwenden, „die keiner braucht“. Die Grundstückserlöse zur Finanzierung des Westtunnels wurden seinerzeit mit 14 Mio. Euro taxiert. Inzwischen dürften sie erheblich mehr wert sein.

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Fazit:

Bürgerbefragung: Mitmachen und Mitentscheiden am 25.5.2014!

Der seit über 50 Jahren in jeder Stadtplanung Osnabrücks ausgewiesene Neubau der Entlastungsstraße West als Verbindung zwischen der Breiten Güntke und der Rheiner Landstraße wird seit Jahren angedacht, leider bisher von den Ratsmitgliedern der FDP und der Grünen abgelehnt. Die Ablehnung ist zum Teil der Geldknappheit der städtischen Kassen, leider aber auch bekannten ideologischen, fundamentalistischen bzw. Klientel opportunistischen Gründen geschuldet. Nicht wenige Anwohner der belasteten Straßen sind verbittert, wenn die jetzt angemeldeten möglichen ökologischen oder finanziellen Bedenken von Interessensgruppen aufgegriffen werden, welche günstige Grundstücke an der damals geplanten alten Westumgehung erworben haben.
Die logischen Konsequenzen der Konversion, die Neuordnung des Campus Westerberg und der geplante Wissenschaftspark erfordern Mut und die Weitsicht, auch einmal unbequeme Probleme an zu gehen. Von der Verpflichtung, ein über siebzigjähriges Versprechen zu erfüllen, ganz zu schweigen.

Präsentation/Trassenüberflug

Fazit:

Prowest fordert: Versprechen halten ! NOZ, 5.3.2013

Für den Bau der Entlastungsstrasse


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